Ein Buch schreiben
Wenn man überlegt was man so bloggen könnte, kommen einem die verrücktesten Ideen. Meine neueste Idee würde warscheinlich so lang werden, dass ich ein Buch daraus drucken könnte. Ein Buch gehört mitunter zu einem meiner Lebensziele, also wäre das schon nicht schlecht. Grobe Geschichten schwirren mir ja schon eine ganze Weile durch den Kopf, aber die entwickeln sich nie so weit, dass sie über einen Blogpost hinaus gehen würden. Natürlich denkt ihr jetzt, „dann blogge das doch wenigstens!“, aber ich will ja die Hoffnung nicht aufgeben, dass daraus doch noch was wird. Und wenn ich das dann schon gebloggt habe, ist es weg. Verschwendet.
Nun ja, also mein neuestes Hirngespinst könnte durchaus, wie gesagt, ziemlich lang werden. Allerdings kein Roman, sondern eine Art humorvolle Biografie, die aber nicht mich biografiert, sondern den Menschen und das Leben allgemein. Und das ganze eher etwas nerdig. Oder so. Es ist schwer zu beschreiben, ohne genau zu verraten was mein Kopf da vor hat. Jedenfalls habe ich noch nichts derartiges bisher gesehen. Nur anfangen müsste man mal. Ein richtiger Autor hätte damit wohl keine Probleme, aber ich bin jetzt schon wie gelähmt. Und so etwas mächtiges habe ich bisher auch noch nicht getan, da würde ich mich so in meiner eigenen Gedankenwelt verirren, dass man mich mittendrin wahrscheinlich einliefern könnte.
Lustigerweise wollte ich davon zuerst in einem kleinen Post bei Google+ erzählen, stellte dann aber fest, dass der Beitrag trotz Minimalinhalt ziemlich lang wurde und meine drei bis vier (*) Blogleser immer so lange auf dem trockenen sitzen.
Falls unter euch jemand mit Schreiberfahrung sitzt, wie soll man denn ein langes Werk am Besten beginnen? Direkt anfangen zu tippen und sehen was dabei raus kommt? Vielleicht einen Volkshochschulkurs besuchen? Vorher eine Struktur festlegen, den genauen Ablauf planen? Der Gedanke an die Organisation alleine macht mich schon verrückt.
Probleme kann man haben. Alles Teil meines Buches, welches wohl nie geschrieben wird.
* Wer weiß das schon. Wenn der Kommentarbereich leer bleibt, sind es gefühlt null Leser. Auch wenn die Statistiken was anderes sagen, aber das können auch nur Google-Besucher auf Durchreise sein, die mal wieder mein Garmin Review gefunden haben (auf das ich jetzt nicht verlinken werde um Google nicht noch mehr damit zu füttern).
2 Kommentare
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simonnickel schrieb am
‚(Ich habs zwar vor dem Feedreader auf G+ gesehen, kommentier hier aber lieber ;)
Also ein Profi würde wohl erstmal einen Story Rahmen zu Papier bringen und das ganze strukturieren und gliedern, dann zu einzelnen Orten, Personen und Gegebenheiten ein Profil erstellen, ein paar Schreibproben dazu anfertigen usw.
Ich denke um mit dieser Taktik ein gutes Ergebnis zu erlangen muss man aber wissen was man tut. Daher denke ich, dass es Zielführender ist einfach mal anzufangen. Probieren, verwerfen, verbessern und solange daran herum schreiben, bis du zufrieden bist. Wenn du das ganze eh Dauerhaft im Kopf hast, lass dir ruhig Zeit, im Kopf reifen die Ideen am besten. Du solltest nur gucken, dass du dran bleibst und es weiter entwickelst, das geht denke ich am besten in dem du es einfach mal irgendwo hinschreibst.
Felix schrieb am
Damit wir gefühlt zwei sind kommentiere ich mal.^^
Vielleicht wäre es ja garnicht schlecht erstmal ein paar Ideen als kurze Geschichten als Blogeinträge zu machen. Falls sich das machen lässt mit kurzen Geschichten. Die können ja auch aufeinander aufbauen, damit man mal was geschrieben hat, das auch jemand lesen soll.
Ich denke mir immer nur, dass man nicht jedes Detail von vornherein durchdenken muss, aber bei langen Geschichten sich schon Gedanken über die Charaktere und deren Entwicklung (falls es eine gibt) machen sollte und, falls es lustig werden soll auch schon überlegen, wie man dann aus dem Charakter ausbrechen kann später, wenn der Leser quasi den Charakter schon kennt. Und halt so paar Rätsel während der Geschichte streuen, die später gelöst werden. (hängt aber von der Geschichte/Genre ab) Oder auch nicht gelöst werden um noch eine Fortsetzung machen zu können.^^ Aber ich glaube der Autor sollte auch über Dinge Bescheid wissen, die garnicht in der Geschichte stehen. Also du hast quasi einen Lebenslauf deines Hauptcharakters, in dem auch Dinge stehen, die nie erwähnt werden um eine logische Person zu kreieren. Ich weiß aus dem Kommentar von Stargate (ja, das ist schon was anderes, aber Drehbuchautoren müssen sich auch viel Gedanken über die ganze Story machen), dass die ganze Ordner voll Details zu den Charakteren, den Alien-Rassen und der Technik (z.B. das Stargate-Netzwerk) haben, damit sie sich nicht selbst widersprechen und unlogische Sachen erklären, die nicht zusammenpassen. Das trifft halt je nach Art der Geschichte nur teilweise zu. Was ich sagen will ist nur, ich glaub ganz ohne Plan vorher (hingeschriebene Sachen) ist es schwer ein langes Buch zu schreiben, das Leute hinterher auch gut zu lesen finden.