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iPhoneography

Kürzlich war ich im Norden, genauer in Dänemark. Dort war es nicht nur äußerst entspannend, ich entdeckte auch eine neue Leidenschaft: Die iPhoneography. Das Wort ist eigentlich Quatsch. Man könnte auch Smartphoneography sagen, aber die Apple Gemeinde bildet ja gerne mal eigene Begriffe um sich abzuheben.

Worum geht es? Um das Fotografieren und Bearbeiten von Bildern alleine mit dem i … Smartphone. Eigentlich nichts wildes, denn Kameras gibt es schon eine Weile auf diesen Geräten. Allerdings boomt das erst so richtig seit das iPhone 4 mit einer wundervollen 5 MP Kamera ausgestattet wurde und dadurch zur beliebtesten Kamera auf Flickr geworden ist. Dafür gibt es mittlerweile auch allerhand praktische Apps, die einem das ermöglichen und Profis greifen gerne mal für ein einziges Bild auf mehrere Apps zurück, um das gewünschte Ergebnis zu erlangen. Cross-Apping nenne ich das mal.

Ich persönlich begnüge mich im Moment mit einer einzigen App: Camera+ von TapTapTap, weil die eigentlich alles vereint was ich brauche. Für die meisten sollte auch Instagram ein Begriff sein. Für mich fällt diese App allerdings weg, da ich meine Bilder nicht bei einem Dienst hochladen möchte, der – seien wir mal ehrlich – nicht ewig halten wird. Stattdessen habe ich alle meine Bilder lieber lokal auf der Platte und kann mit Cam+ zusätzlich komfortabel zu Flickr und Facebook hochladen. Picasa bzw. Google+ fehlt da leider noch. Aber das soll hier keine Werbung für ein Produkt sein. Instagram, welches sich hauptsächlich um das „älter machen“ der Bilder kümmert, dürfte jedenfalls wohl mitverantwortlich für diesen Trend sein. Wobei, ist es überhaupt ein Trend, oder einfach eine Bezeichnung für etwas völlig normales? Denn Smartphones haben nunmal eine Kamera und eine Kamera wird eben genutzt. Egal was es ist, es macht Spaß und wer mehr will, für den gibt es überall Tipps, Tricks und Apps, ja ganze Blogs zum Thema iPhoneography.

Die Faszination in iPhoneography liegt vor allem in der Mobilität und dass man seine Dunkelkammer auch gleich dabei hat. Ich überlege nun tatsächlich mir ein GorillaMobile Stativ zuzulegen, wobei dann die Mobilität schon wieder dahin wäre.

Durch die Bauform alleine sollte natürlich klar sein, dass diese Bilder rein qualitativ niemals an Ergebnisse von sündhaft teuren DSLRs herankommen. Auch Langzeitbelichtung, analoger Zoom, Depth of Field, das alles gibt es nicht. Aber das ist sowieso zweitrangig und sorgt dadurch auch für Herausforderung. Außerdem kann durch die ganzen Apps jeder zum Profi werden, was an sich schon eine tolle Sache ist. „The Best Camera is the One That’s With You“

Jedenfalls hatte ich unglaublich viel Spaß in Kopenhagen herumzurennen und nicht nur einfache Snapshots zu machen, sondern interessante Winkel zu finden um mein persönliches Bild dieser schönen Stadt rüber zu bringen und ich hoffe ich habe bald wieder Gelegenheit herumzufotografieren. Ob ich dafür mal einen Zoo aufsuche oder in eine andere Stadt fahre, mal schauen. Gerne kann man sich auch zusammen irgendwo treffen!

Ich wünsche viel Spaß beim Gucken und selbst iphoneographieren!

 

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