devatrox

Königsforst

Kürzlich war ich mal wieder im Königsforst unterwegs. Anfang des Jahres haben wir dort im Team die ersten beiden „UFOlogie@night„-Teile gemacht. Diesmal war ich alleine dort, mit dem Fahrrad, um ein paar kleinere Caches zu finden und auch um den schönen Wald mal bei Tag zu genießen. Zurück kam ich mit einer traurigen Bilanz von zwei Logbucheinträgen, fünf Mückenstichen und zwei ungeheuer schmerzenden Beinen. Alleine die Hinfahrt geht schon gut in die Beine und dann noch ein paar Stunden durch den Wald. Das war aber alles noch erträglich. Die Rückfahrt allerdings hat dann wohl doch das Fass zum Überlaufen gebracht und ich kam nur sehr sehr langsam voran. Auf halber Strecke bin ich dann abgestiegen und gelaufen. Also rein vom Gefühl her war diese Tour dreimal so lang wie meine letzte – bei der ich übrigens mal keine Caches gesucht habe – die eigentlich recht locker war. Nach dem Trackimport in MapSource musste ich allerdings feststellen, dass es mit ca. 45km nicht ganz soviel war. Bin wohl aus der Übung.

Aber hier mal ein paar Impressionen. Bin ja nicht so der Knipser, also gibt’s auch nur drei Bilder.

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An dieser Splitterschutzzelle kommt man vorbei, wenn man den Zeitzeugen-Multicache macht. Eine sehr interessante kleine Reise durch zahlreiche Überbleibsel des 2. Weltkrieges. Leider war das Finale unauffindbar. Ich glaube bei Station 8 (die letzte) habe ich etwas falsch gemacht, daher war ich wohl an der falschen Stelle unterwegs. Vielleicht auch nicht. Vielleicht war ich einfach schon zu fertig.


Monte Troodelöh

Der Monte Troodelöh ist mit 118,04 Metern der höchste Punkt in Köln. Jaha, da staunt ihr! 118! Da oben ist echt dünne Luft und der Aufstieg erfordert natürlich jahrelanges Training. Spaß beiseite. Bergsteiger werden in Köln sicher nicht ihr Glück finden. Man merkt kaum, dass es überhaupt einen Anstieg gibt.
An diesem Ort jedenfalls befindet sich auch der Hinweis zu einem Cache mit dem selben Namen.


Shampooflasche

Und hier hat sich einer etwas witziges ausgedacht. Statt, wie sonst üblich, eine kleine Dose in einer Baumwurzel zu verstecken, hängt er radikal eine Shampooflasche mit integriertem Logbuch-Fach an der Unterseite, mitten über einen Tümpel und nennt diesen Cache „JUST A WHIRLPOOL“! Zum Glück habe ich eine Möglichkeit gefunden, ihn mit einem naturgegebenen Hilfsmittel, trocken an Land und wieder zurück zu bringen. Für das Bild muss ich mich allerdings entschuldigen. Auf dem Handydisplay sah das noch gut aus ;-)

Ich komme wieder und werde den letzen Zeitzeugen auch noch finden. Und der dritte Teil von „UFOlogie@night“ steht ja auch noch an. Das ist aber ein typischer Team-Cache, also dauert das wohl noch etwas.

1 Kommentar

  1. Bei mir ist das mit der schweren Rückfahrt manchmal so, wenn ich mit meinen dünnen Reifen durch den Wald fahre, auf kiesigen Wegen wo man etwas einsinkt, das braucht so viel Kraft dann. Da denkt man dann ständig es geht bergauf und man hat Gegenwind. :D

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