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Rest in peace Michael Jackson

Der King of Pop ist tot. Wirklich. Da schaut man noch gemütlich einen Film und hat bereits den folgenden Tag im Kopf und dann sowas. Michael Jackson ist in seinem Haus mit einem Herzstillstand zusammengebrochen und lag auf dem Weg ins Krankenhaus im Koma. Zu dem Zeitpunkt als ich einschaltete war der Tod, trotz anders lautender Meldungen, noch nicht zu 100% bestätigt. CNN wartete noch auf eine Antwort. Gegen halb 2 war es dann offiziell, aber das war dann schon keine Überraschung mehr und wurde auch eher nebenbei erwähnt. Das ist alles so surreal.

Michael Jackson

Als ewiger Fan des King of Pop lässt mich sein Tod natürlich alles andere als kalt. Ich bin immer noch sprachlos. Doch nicht nur über die Tatsache, dass er gestorben ist, sondern auch über die ganzen ARSCHLÖCHER, die sich darüber über Twitter & Co. auch noch lustig machen, sich sogar freuen! Basierend auf – wie kann es anders sein – den ewigen scheiß Gerüchten über seine „speziellen“ Beziehungen zu Kindern. Ihr seid abartig. Ganz ehrlich. Nicht jeder findet seine Musik gut, meinetwegen. Nicht jeden trifft sein Tod so sehr wie seine Fans, seine Freunde, seine Familie. Niemand muss hier zwanghaft einen auf traurig machen. Aber das ist einfach asozial.

Ich will jetzt gar nicht näher darauf eingehen. Es wurde nie bestätigt, er wurde mehrfach wieder freigesprochen und hat gerade während dem letzten Fall viel einstecken müssen. In den letzten Jahren hat sich dieser großartige Künstler, der soviele Menschen mit seiner einzigartigen Musik, seinem außergewöhnlichen Tanzstil und den bombastischen Liveshows inspiriert hat, zu einer der traurigsten Gestalten gewandelt, die ich je gesehen habe. Ganz zu schweigen von seiner mittlerweile echt katastrophalen körperlichen Verfassung. Eine unheilbare Hautkrankheit, die immer schlimmer wurde und über kurz oder lang auch nicht mehr von tonnenweise Makeup versteckt werden konnte. Ich denke, niemand hat erwartet, dass er besonders alt werden würde. Irgendwann musste es so kommen. Selbst als er erst kürzlich sein großes Comeback mit unglaublichen 50 Konzerten hintereinander in London ankündigte, war ich mir nicht sicher, ob er so eine Tour denn lange überstehen würde. Die Frage hat sich wohl nun geklärt.

Möge er in Frieden ruhen. Seine Musik und all seine Hinterlassenschaften werden in uns weiterleben.

Es soll übrigens nicht unerwähnt bleiben, dass auch der „Drei Engel für Charlie“-Star Farrah Fawcett nicht mehr unter uns weilt.

6 Kommentare

  1. Bewegende Worte!

    wenigstens ist er schnell und für alle überraschend gestorben, ist besser als ein Tagelanges dahinsiechen im Krankenhaus unter den Augen der ganzen Welt…

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  2. @Sven: Das stimmt. Insgesamt finde ich dass er nun schon genug durchgemacht hat. Vielleicht war sein Tod auch das beste was ihm in der heutigen Zeit passieren konnte. Deshalb geht mir das ganze auch weniger ans Herz, als ich erwartet hatte.

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  3. Mich hat das auch ziemlich erschüttert. Wobei man nicht weiß, ob er die Comeback Tour überhaupt hätte durchziehen können. Und in dem Falle wär’s sehr bitter für ihn gewesen. Ich konnt’s micht ehrlich gesagt auch gar nicht vorstellen, daß Michael Jacksons als Greis im Bett stirbt, das hätte zu seiner ganzen Persönlichkeit nicht gepasst.

    Alle Videos von Jacko kann man sich übrigens geballt hier anschauen: http://myplay.com/video-player/michael-jackson/

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  4. Wie wäre es, wenn du unter richtigem Namen Kommentare schreibst?

    Und nein, ein Blog, welches ausschließlich aus Wikipedia-Texten besteht, kommt hier garantiert nicht in meine Linkliste :)

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