Traumverflüchtigung
Es ist ja so. Wenn man* morgens vom Erzfeind eines jeden Menschen, dem WECKER, aus einem schönen oder interessanten Traum gerissen wird, neigt man meist dazu, sofort zu vergessen worum es darin ging. Man weiß „dieser Traum war verdammt cool“, aber nicht warum, weil er sich direkt nach dem Aufwachen wieder verflüchtigt. Träume sind wie Zigaretten.
Ich habe jedoch eine Methode gefunden, wie man sich daran erinnern kann. Jaha! Es ist ganz einfach. Man muss nur umgehend (!), noch während der Wecker klingelt, alles im Kopf wiederholen was man gerade geträumt hat. Denn sobald man im Wachzustand ist, bleiben Gedanken auch wirklich haften. Im Schlaf wird scheinbar nur noch das Kurzzeitgedächtnis angesprochen. Und das auch nur begrenzt.
Heute habe ich zum Beispiel geträumt, dass ich zwei Kinder habe und in einem Turm lebe. Ja ein Turm, so wie in Märchen, aber in der Neuzeit, irgendwie. Und in der Tür saß eine riesige Schildkröte. Keine Ahnung was die dort gemacht hat, jedenfalls spielte ich mit meinen zwei Kindern Monopoly und dann wurde der Himmel grün oder gelb oder so und ein grässlicher Alarm war zu hören. Jetzt ratet mal, was das für ein Alarm war. Mein Wecker natürlich! Fuck. Und ich hatte gerade die Schloßallee.
Aber was noch viel schlimmer ist: mein Kopf dröhnt und meine Stimme ist weg. Gestern dachte ich noch, meine Erkältung wäre fast weg, erzählte @taxipilot sogar noch von meinem Killer-Abwehrsystem und heute fühl ich mich wie ausgekotzt. Ich legte mich also wieder schlafen und träumte nichts. Also nichts was sich noch in meinem Kurzzeitgedächtnis befand. Da ist der Haken.
*Verallgemeinerung
1 Kommentar
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Taxipilot schrieb am
Hi,
hab gerade Deinen netten Blogeintrag entdeckt, tut mir leid, daß Du noch nicht wirklich wieder gesund bist, aber bei dem Wetter jetzt müßte es ja bald vorbei sein :)
Twitter hab ich erst vor ein paar Wochen entdeckt, macht riesig Spaß, man muß aber auch aufpassen, daß man nicht zuviel Zeit damit verbringt. ;) Aber Twitter ist KLasse, it rocks.
Schönen Abend Dir noch, bis bald auf Twitter.
Grüße aus München
Trixi